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[Rezi] Mörderhotel - Wolfgang Hohlbein
Veröffentlicht am: 30. Januar 2016

ISBN: 9783785725481
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Bastei Lübbe
848 Seiten, Hardcover
Preis: 22,00 €

*** Inhalt / Klappentext ***
Name: Herman Webster Mudgett
Geboren: 24.11.1860
Unveränderliche Kennzeichen: Persönlichkeitsspaltung
Besondere Fähigkeiten: Folter und Skelettierung
Bewiesene Morde: 27
Vermutete Morde: 230 - oder mehr?

Chicago, 1893. Die neunzehnte Weltausstellung öffnet ihre Tore. Millionen Besucher strömen in die Stadt und suchen ein Hotel. Herman Webster Mudgett besitzt ein solches. Es ist eines der erstaunlichsten Häuser am Platz: Es hat Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer. Viele Menschen gingen in dieses Hotel. Nur wenige verließen es wieder. Zumindest lebend ...
Wolfgang Hohlbeins neuer Roman erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!
 
*** Meine Meinung ***
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da die Thematik schon mal sehr vielversprechend klang, genauso wie die Inhaltsbeschreibung - noch dazu, wo es sich um eine wahre Begebenheit aus der Vergangenheit handelte.
Dafür, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handeln soll, hällt sich die Spannung leider sehr in Grenzen.
Es wird generell aus der Gegenwart, aber auch aus der Vergangenheit von Herman Webster Mudgett erzählt, sodass wir quasi miterleben, wie er zu dem wurde, der er letztendlich war. Ansich ist auch das nicht verkehrt, im Gegenteil auch sehr interessant.
Allerdings wird alles irgendwie sehr trocken dargestellt. Der Schreibstil an sich ist durchaus gut, aber ich habe mich dann doch mehr oder weniger durch das Buch gequält und alles in allem 29 Tage gebraucht, um es auszulesen, weil ich immer nur ein paar Seiten pro Tag lesen konnte, ohne mich zu langeweilen.
Man hätte sicherlich viel mehr aus der Handlung machen können. Zumal auf dem Klappentext erwähnt wird, dass viele das Hotel betraten, aber nur wenige wieder lebendig verließen. Jedoch ist das Hotel im Buch grundsätzlich leer. Es gibt einen Zeitpunkt, wo zwei Zimmer vermietet wurden, das war alles. Wenn man von der Arlis absieht, die die ganze Zeit über in dem Hotel wohnt, aber nur, um mit Hilfe eines Privatdetektivs herauszufinden, wo ihre Schwester abgeblieben ist, die auf einmal spurlos verschwand und zuvor für Mudgett gearbeitet hat bzw. mit diesem zusammen war.
Auch kommt Mugdett in der Gegenwart viel zu kurz, genauso auch die verborgenen Räume etc. In der Gegenwart wird viel mehr über den besten Freund von Mudgett, Henry Howard Holmes, der das Hotel leitet, erzält als von Mudgett selbst, der zusammen mit Endres - der verschwundenen Schwester - ebenfalls untergetaucht zu sein scheint, sich aber doch irgendwie im Hotel aufhält, wie wir als Leser erfahren.
Kleiner Tipp von mir: Wer das Buch lesen möchte, sollte vor und während des Lesens auf gar keinen Fall, unter keinen Umständen nach Herman Webster Mudgett googlen, denn dann werdet ihr 100%ig gespoilert!
 
*** Ich gebe diesem Buch ***

 
Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!
 
Kategorie: Rezension | Tags: Rezension   Thriller                


Kerstin schrieb am 04. April 2016:

Ich mag von Hohlbein nur Märchenmond, alles was ich danach gelesen habe war irgendwie nix. Immer ein starker Anfang, aber das war es schon. Man hätte - wie hier - viel mehr rausholen können. Und die Schreibweise einiger Bücher ging leider auch nicht, von daher werde ich auch kein Buch mehr von diesem Autor lesen.

Liebe Grüße
Kerstin


Ina Degenaar schrieb am 10. March 2016:

Hallo,
ich bin gerade über bloggdeinbuch auf deine Rezi gestoßen. Ich habe meine gerade fertiggestellt und werde sie morgen veröffentlichen, sehe aber auch, dass wir das Buch ganz ähnlich eingeschätzt haben. Für mich war es das erste Hohlbein-Buch, und so bald werde ich wohl kein weiteres von ihm lesen.
Liebe Grüße
Ina


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