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[Rezension] Carrie - Stephen King
Veröffentlicht am: 24. August 2008

ISBN: 3404260570
Erscheinungsjahr: 1987
Verlag: Bastei Lbbe
331 Seiten
Preis: 7,99 €
Inhalt / Klappentext:
Als Dreijhrige lsst Carrie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religisem Wahns nach dem Leben trachtet. Als Sechszehnjhrige muss sie einen Augenblick tiefster Demtigung erleben. Schon immer von ihren Mitschlern wegen ihrer scheuen zurckhaltenden Art gehnselt, wird sie auf dem Abschlussball der Schule das Opfer eines bsen Streichs.
Schmerz, Enttuschung, Wut treiben Carrie zum uersten, die beseelt und besessen ist von einer unheimlichen Gabe: Mit schierer Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hlle ein lieblicher Garten Eden ist ...
 
Meine Meinung:
Carrie besitzt telekinetische Fhigkeiten, die sie zunchst unbewusst und spter gezielter einsetzt.
Durch dieses unbewusstes Einsetzen dieser Gabe ereignen sich in ihrer frhesten Kindheit fr andere unerklrliche Ereignisse. Ihre Mutter Margaret lebt mit ihrem Glauben mehr oder weniger in ihrer eigenen Welt und empfindet viele, fr die meisten vollkommen natrlichen Dinge als Snden und Bestrafungen. Sie sieht ihre Tochter als eine Art Satansbrut, was sie diese auch immer wieder nur allzu deutlich spren lsst.
Durch all dem wird sie schon von klein auf als seltsam erklrt und als Auenseiter abgestempelt. Ihre Mitschler tyrannisieren sie, wann sie nur knnen. Dabei mchte Carrie nichts lieber, als ein ganz normales Leben zu fhren.
 
Als Sue Snell indirekt durch ihren Freund Tommy fr Carrie etwas Gutes tun mchte, ahnt noch keiner, dass dies mit einer Katastrophe enden wird. Tommy und Carrie gehen gemeinsam zum Frhlingsball, wo sie zu Knig und Knigin gewhlt werden. Zuvor hatte ihre Erzfeindin Chris jedoch etwas arrangiert, was diese Katastrophe auslsen sollte: Zwei Eimer Schweineblut, die sich per Fernauslser ber Tommy und vor allem ber Carrie ausleeren sollten, whrend sie auf dem Thron saen.
Als dies geschah, mussten die anderen Ballgste ungewollt lachen, weil diese Vorstellung zu grotesk war, sodass sie ansonsten alle die Nerven verloren htten. Carrie fasste es jedoch so auf, dass das alles von vornherein geplant war, um sie zu demtigen. So verschwand Carrie aus der Schule, um kurz darauf zurckzukehren und ihre Krfte walten zu lassen, die viele Menschen den Tod kostete.
 
Carrie lie mich an meine eigene Schulzeit erinnern, in der ich von Anfang an ebenfalls als Auenseiter abgestempelt wurde, ohne dies zu wollen. Alle Versuche, mit meinen Mitschlern auszukommen und dazuzugehren, schlugen fehl.
Somit konnte ich whrend des Lesens sehr gut nachvollziehen, wie Carrie zumute war und dass ihr bei so viel Verachtung irgendwann einfach der Kragen geplatzt ist. Der Tropfen, der das Fass zum berlaufen brachte, knnte man sagen.
 
Das Buch lie sich sehr gut lesen und deshalb gebe ich ihm:

 
Kategorie: Rezension | Tags: Rezension                  


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