[Rezi] Black Rabbit Hall - Eve Chase
Veröffentlicht am: 17. Juni 2016

ISBN: 9783764505608
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Blanvalet Verlag
411 Seiten, Hardcover
Preis: 19,99 €

Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zungenspitze - das ist BLACK RABBIT HALL
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitze ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister nun mehr denn je aufeinander aufpassen.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunschschönes Haus ...

 
 
Allein optisch macht dieses Buch schon viel her: halb durchsichtiger Schutzumschlag und das eigentliche Buch ist rundum lediglich mit dem Anwesen Black Rabbit Hall bedruckt, ohne von Schrift etc. gestört zu werden.
Ansonsten hat mich bereits der Klappentext sehr neugierig auf den Inhalt gemacht, sodass ich unbedingt wissen wollte, was es mit Black Rabbit Hall auf sich hat.
Zum einen lernen wir im Jahr 1968 die Familie Alton kennen, bestehend aus Hugo und Nancy mit ihren Kinder Amber und Toby, die Zwillinge sind, sowie Barney und Kitty. Schon immer verbringen sie jede Schulferien auf Black Rabbit Hall. Weil keine Uhr auf dem Anwesen richtig geht und die große Standuhr - liebevoll Big Bertie genannt - grundsätzlich eine Stunde nach geht, heißt es, dass die Zeit auf Black Rabbit Hall langsamer vergeht als anderswo. In den Osterferien 1968 geschieht jedoch ein Ereignis, das die bis dahin scheinbar heile Welt der Altons aus den Fugen geraten lässt.
In der Gegenwart lernen wir die 32-jährige Lorna kennen, die zusammen mit ihrem Verlobten Jon quer durch Cornwell fährt, um nach einer geeigneten Hochzeitslocation zu suchen. Als Letztes steht Black Rabbit Hall auf ihrer Liste. Lorna verliebt sich sofort in das Anwesen, das eine große Anziehungskraft auf sie ausübt. Irgendwie hat sie auch das Gefühl, dass sie mit ihrer verstorbenen Mutter schon einmal hier war. Für sie steht fest: Hier möchte sie ihre Hochzeit feiern. Weil das Haus jedoch in einem ziemlich maroden Zustand ist, ist Jon alles andere als begeistert von ihrer Idee. Lorna hingegen will davon aber nichts wissen. Im Gegenteil: Sie möchte viel mehr über die Vergangenheit dieses Anwesens erfahren. Dabei ahnt sie nicht, was sie dabei enthüllen wird.
Das Buch wird stets im Präsens und in der Ich-Perspektive geschrieben. 1968 aus Ambers und in der Gegenwart aus Lornas Sicht. Damit tat ich mich anfangs etwas schwer, aber irgendwann gewöhnte ich mich an diesen Schreibstil.
Dieses Buch wirft den Leser in en Wechselbad der Gefühle, über Freude und Glück bis hin zur Trauer. Oftmals ließ es mich den Atem stocken, weil ich nicht glauben konnte, was ich las.
Nur nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben am Ende ein vollkommen schlüssiges Gesamtbild.
Ich kann dieses Buch devinitiv jedem empfehlen, der alte Häuser liebt, Familiengeheimnisse auf die Spur kommen oder einfach nur in die unberührte Natur abtauchen möchte.

 
 
Ich danke buecher.de für das Rezensionsexemplar!
Diese Rezension ist Teil einer Werbekampagne.
 
Kategorie: Rezension | Tags: Rezension   Roman   Werbung              


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